Im Notfall zählt jede Sekunde!

Die Bamberger Notfalldose

Mit der Notfalldose haben Sie alle Ihre wichtigen Informationen für die Retter immer bereit.

Hr. Lothar Riemer (l.) von der Geschäftsstelle und Landrat Johann Kalb (r.), Vorsitzender der Gesundheitsregionplus Bamberg

  • Gibt es Erkrankungen, welche die Retter wissen sollten?
  • Welche Medikamente nehmen Sie ein?
  • Wer ist Ihr Hausarzt?
  • Welche Angehörigen und Bekannte sollen im Notfall informiert werden?

Dies und noch weitere wichtige Informationen sind wichtig, damit im Notfall noch besser und schneller auf Ihre Situation reagiert werden kann. Das Infoblatt sowie zwei Aufkleber fi nden Sie in der Notfalldose. Die Aufkleber weisen den Rettungsdienst auf die Notfalldose hin. Zu Ihrer eigenen Sicherheit achten Sie darauf, dass das Infoblatt immer aktuell ist.

ANLEITUNG:

1. Aufkleber und Infoblatt aus der Dose holen
2. Infoblatt ausfüllen
3. Infoblatt zurück in die Dose stecken
4. Notfalldose gut sichtbar in die Kühlschranktüre stellen
5. Einen Aufkleber an die Innenseite Ihrer Eingangstür kleben
6. Anderen Aufkleber an die Außenseite Ihrer Kühlschranktüre kleben

Partner beim Projekt "Notfalldose":


30.11.2018

Benefizkonzert zum Welt-Aids-Tag

Spiegelsaal der Harmonie

„Positiv zusammen leben“ lautet das Thema des diesjährigen Benefizkonzerts zum Welt-Aids-Tag.

Menschen mit HIV erfahren auch heutzutage im Alltag immer wieder Diskriminierung und Ausgrenzung.

Die Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die vom Fachbereich Gesundheitswesen unterstützt wird, will Berührungsängste abbauen und zeigen, dass positiv zusammen leben zwischen Menschen mit und ohne HIV bereits stattfindet und möglich ist.

Das Programm der Benefizveranstaltung wird in diesem Jahr von ganz unterschiedlichen Künstlern und Künstlerinnen unter dem Titel „Life is a Cabaret“ gestaltet.

Zum Konzert am Freitag, 30.11.2018, um 20:00 Uhr, im Spiegelsaal der Harmonie laden wir Sie herzlich ein.

Neben Liedern aus dem Musical „Cabaret“, gesungen von Marie-Sophie Weidinger, Texten von Arnd Rühlmann und Rolf Böhm, dürfen Sie sich auf Soul Funky Rock aus Bamberg mit Monkee Shuffle freuen.

Veranstalter sind auch in diesem Jahr der Fachbereich Gesundheitswesen am Landratsamt Bamberg, die Aids Beratung Oberfranken, Außenstelle Bamberg, und Harald Schneider als künstlerischer Leiter.

Der Eintritt ist frei. Spenden werden dem Anam Cara Network e.V. zur Verfügung gestellt. Alle Beteiligten verzichten zugunsten des Projektes auf ihre Gage.

Wir freuen uns, wenn wir Sie am 30.11. begrüßen dürfen und Sie diese Einladung an Interessierte weiterleite


24.11.2018

9. Bamberger Tag des Sports

Veranstaltet wird der Tag des Sports gemeinschaftlich von Brose Bamberg e.V., iSo e.V. und dem KJR

Mach mit – probier Dich aus!

Über 20 regionale Sportvereine stellen an diesem Tag sich und ihre Sportart der Öffentlichkeit vor.

Kinder und Eltern können aktiv von Station zu Station ziehen und damit in verschiedene und vielleicht bis zu diesem Zeitpunkt eher unbekannte Sportarten hineinschnuppern.

Geplant sind außerdem Showacts und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Termin: 24.11.2018
Uhrzeit: 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Brose Arena Bamberg

Veranstaltet wird der Tag des Sports gemeinschaftlich von Brose Bamberg e.V., iSo e.V. und dem KJR.


20.11.2018 von 19:00 - 23:00 Uhr

"Macht Alarm!" Poolparty

Ein Gemeinschaftsprojekt von iSo, der Stadt Bamberg, Stadtwerke Bamberg und HaLT-Zentrum Bamberg

Alle partylustigen Wasserratten zwischen 12 und 17 Jahren aufgepasst: Holt im Bambados noch einmal den Sommer zurück und macht das Bad zu eurem Partyraum! Für Erwachsene ist die Sauna bis 23 Uhr geöffnet.

Party auf drei Areas

Tanzen im Freizeitbecken: Showbühne mit DJ Finnlyner

Chillen auf der Galerie: HaLT-Cocktailbar mit alkoholfreien Cocktails

Aktiv sein im Sportbereich: Arschbombencontest, Stand Up Paddling mit dem Faltbootclub, Trampolinspringen und viele weitere actionreiche Wettbewerbe mit dem Tauchclub Bamberg

Die Poolparty ist ein Gemeinschaftsprojekt von iSo, der Stadt Bamberg, Stadtwerke Bamberg und HaLT-Zentrum Bamberg.

Vorverkauf ab 22.10.2018
Bambados
JUZ Bamberg
Jugendtreffs in Stadt und Landkreis Bamberg (JA:BA & JAM)

Eintritt: 3,50 Euro

Aufgrund der Veranstaltung ist um 13.30 Uhr Einlassende ins Bad. Badeschluss im Sport- und Freizeitbereich ist um 14.30 Uhr. Die Sauna ist geöffnet. Dort können Sie sogar bis 23 Uhr entspannen.


26.11.2018 - 02.12.2018

Bayerische HIV Testwoche „TestJetzt!“

Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Viele Männer und Frauen waren schon einmal in einer Situation, in der das Risiko für eine HIV-Infektion bestand. Weltweit sind es ca. 2 Millionen Neuinfektionen jährlich. Bayern ist in Deutschland das am zweit stärksten betroffene Bundesland. Hier erfahren jedes Jahr etwa 400 Männer und Frauen, dass sie HIV-positiv sind. Sie haben sich mit dem Virus angesteckt, das die Immunschwächekrankheit AIDS auslösen kann.

Die Unsicherheit nach einer Risikosituation ist eine große Belastung. Habe ich mich ange-steckt? Oder mache ich mir unbegründet Sorgen? Die einzige Möglichkeit, darauf eine siche-re Antwort zu bekommen, ist ein HIV-Test, verbunden mit einem vertrauensvollen Gespräch mit einem Experten in Sachen HIV. Dafür stehen die Fachkräfte an den Gesundheitsämtern, AIDS-Beratungsstellen und AIDS-Hilfen in Bayern bereit.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind glücklicherweise heute besser als jemals zuvor. Die Chancen, mit HIV alt zu werden, stehen gut – wenn die Infektion rechtzeitig erkannt und rechtzeitig behandelt wird.

Im Rahmen der Initiative „TestJetzt!“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege besteht im Zeitraum vom 23. bis 30.11.2017 das Angebot eines kostenlosen und ano-nymen HIV Tests in den Gesundheitsämtern und AIDS Beratungsstellen in Bayern.

Die landesweite Testwoche will darüber informieren und ermutigen, sich auf HIV untersuchen zu lassen.

In Bamberg besteht hierzu die Möglichkeit im Gesundheitsamt

täglich von 8 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag bis 12:00 Uhr
Ludwigstr. 25, II. Stock, Eingang A, Tel. 0951/85651

Die Angebote können ohne vorherige Anmeldung wahrgenommen werden. Zur Anwendung kommt ein Schnelltest.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite www.testjetzt.de, www.bzga.de sowie auf www.zanzu.de/de/themen/hiv-und-aids (mehrsprachig / einfache Sprache).


12.09.2018

10 Jahre HaLT

im Jugendzentrum Bamberg

"HaLT – Hart am LimiT" ist inzwischen das bundesweit verbreitetste Alkoholpräventionsprojekt für Kinder und Jugendliche. Seit 2008 gibt es HaLT in Bayern, inzwischen an 45 Standorten in allen sieben Regierungsbezirken, also über das gesamte Bundesland verteilt.

Als einer der ersten Standorte in Bayern, feierte Bamberg am 12.09.2018 „10 Jahre HaLT Bamberg“ im JuZ am Margaretendamm. Zu den geladenen Gästen gehörten unter anderem Staatsministerin Melanie Huml, Landrat Johann Kalb sowie die Bürgermeister der 10 bestehenden sowie potenziell zukünftigen HaLT-Gemeinden.

Ein Rückblick auf „10 Jahre HaLT-Bamberg“ in Form von Interviews mit Projektbeteiligten der letzten Jahre, die Premiere des Erklär-Cartoons zum Risiko-Check und ein angeregter Erfahrungsaustausch bildeten den Kern der Veranstaltung, durch den Moderator Dominik Martin führte. Zu guter Letzt bedankten sich die HaLT-Koordinatoren Lothar Riemer und Tanja Setzer bei allen ehemaligen und aktuellen HaLT-Mitarbeitern für die gute und innovative Zusammenarbeit.

Wir freuen uns über die vergangenen 10 Jahre und hoffen auf viele weitere produktive und erfolgreiche Jahrzehnte mit HaLT-Bamberg.


Mittwoch, 10. Oktober 2018, 18.30 Uhr

HELEN

Odeon Kino, Luitpoldstr.28, Bamberg

Depression kann jeden treffen, unabhängig von Alter, Beruf und sozialem Stand. In Deutschland leiden etwa 5% der Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. Der Film „Helen“ zeigt die Geschichte einer betroffenen Frau und die Auswirkungen auf ihr soziales und berufliches Umfeld.

„…Helen ist attraktiv, intelligent und hat alles, was man zum Glück braucht: Sie führt eine wunderbare, leidenschaftliche Ehe mit David, hat ein liebevolles Verhältnis zu ihrer halbwüchsigen Tochter und ist als Musikprofessorin beliebt und erfolgreich. Aber Helen hat ein Geheimnis, das ihre vermeintlich heile Welt in Gefahr bringt. Sie leidet unter Depressionen. Plötzlich muss sie feststellen, dass die Krankheit nicht nur sie selbst, sondern vor allem ihr Lebensglück, ihre Ehe, ihre Familie und ihre gesamte Existenz zu zerstören droht…“

Im Anschluss an den Film werden Experten vor Ort sein um Fragen zum Thema Depression und den Behandlungsmöglichkeiten beantworten.

Eintritt Frei!


Mittwoch, 01. Oktober 2018, 18.40 Uhr

IM HIMMEL TRÄGT MAN HOHE SCHUHE

Odeon Kino, Luitpoldstr.28, Bamberg

Mit etwa 30,5 % ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in allen Staaten der industrialisierten Welt. Laut der Deutschen Krebsgesellschaft erkrankt derzeit eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Aktuell erhalten in Deutschland jedes Jahr ca. 69 000 Frauen und 650 Männer die Diagnose Brustkrebs. Was die Erkrankung mit einem selbst, aber auch mit den Beziehungen in der Familie und zu Freunden machen kann, zeigt IM HIMMEL TRÄGT MAN HOHE SCHUHE, der anlässlich des Weltbrustkrebstages am 1. Oktober im Odeonkino gezeigt wird.

Zwischen Jess (Drew Barrymore) und Milly (Toni Collette) passt kein Blatt Papier, so nahe stehen sich die beiden Freundinnen seit Kindesbeinen. Als Milly erfährt, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist, braucht sie vor allem eines: Jess. Überwältigt von den Zumutungen, die die Therapie mit sich bringt, stehen die Freundinnen vor einer gewaltigen Herausforderung. Während die Krankheit immer mehr davon verzehrt, was Milly zu einer stolzen Frau gemacht hatte, kann nur Jess' gnadenlos schwarzer Humor die Verzweiflung im Zaum halten.

IM HIMMEL TRÄGT MAN HOHE SCHUHE sprüht vor lebenslustigem Dialogwitz und angstfreier Ehrlichkeit. Getragen von den großartigen Schauspielerinnen Drew Barrymore und Toni Collette gelingt der Regisseurin Catherine Hardwicke eine ungeheuer komische wie tief berührende Freundschaftsgeschichte. Im Anschluss an den Film werden noch Experten vor Ort sein und Fragen zum Thema Brustkrebs beantworten.

Eintritt 3,- Euro


3. Kongress der Gesundheitsregionplus Bamberg

Neue Medien – Risiken und Chancen

21. und 22. November 2018

Das Pro und Contra um digitale Medien prägt schon seit vielen Jahren die gesellschaftliche Diskussion. Vor schwerwiegenden Entwicklungsproblemen bei zu frühzeitigem und nicht altersangemessenem Gebrauch wird von der einen Seite gewarnt. Die unglaublichen Entwicklungschancen für praktisch alle Bereiche der Gesellschaft werden von der anderen Seite propagiert. Fest steht, dass die Digitalisierung unserer Gesellschaft rasch voranschreitet und sich inzwischen auch auf die Gesundheit auswirkt.

Sowohl in der Prävention als auch in der Versorgung tauchen Fragen auf, die wir gerne mit Ihnen beim 3. Kongress der Gesundheitsregionplus Bamberg diskutieren möchten. Der Titel „Neue Medien – Risiken und Chancen“ beinhaltet bereits die Blickrichtung, dass sich das Pro und Contra nicht zwingend immer unversöhnlich gegenüberstehen müssen. Es geht um den aufmerksamen Blick, um die konstruktive Auseinandersetzung mit diesem Thema. Wie können wir medienpädagogisch sinnvoll agieren, um unseren Kindern einen angemessenen Umgang mit den neuen Medien zu vermitteln? Wie können wir als Erwachsene verstehen, weshalb Kinder und Jugendliche sich davon so stark angezogen fühlen? Wie beeinflusst diese Entwicklung uns selbst in einer immer stärker mediatisierten Welt? Und was ist mit denen, die sich in der digitalen Welt verlieren und eine Abhängigkeit entwickeln?

Als Gesundheitsregionplus Bamberg greifen wir diese und weitere Fragestellungen beim 3. Kongress auf und bieten Fachleuten aus verschiedenen Professionen die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ich freue mich darauf, Sie zu diesen interessanten Veranstaltungen begrüßen zu können

 

Johann Kalb
Landrat

P.S.: Weitere Informationen können Sie dem Flyer zur Veranstaltung (pdf-Datei) entnehmen.

Veranstaltung ausgebucht

Leider ist diese Veranstaltung bereits ausgebucht. Jedoch ist es noch möglich, sich auf unsere Warteliste setzen zu lassen. Falls noch Plätze frei werden sollten, würden wir Sie in diesem Fall persönlich kontaktieren.

Das Formular zur Warteliste finden Sie hier.

 

 

Besonders freut es uns, dass wir mit dem Bildungsbüro des Landkreises einen Partner haben, mit dem wir perspektivisch das Thema Medienpädagogik in der Region Bamberg voranbringen werden und in Kooperation mit der Familienbildung Stadt und Landkreis Bamberg auch eine Satellitenveranstaltung gezielt für Eltern anbieten können.


Etwa jedes 7. Kind lebt zeitweise, etwa jedes 12. Kind dauerhaft mit einem Elternteil mit alkoholbezogener Störung. Das Projekt "Schulterschluss" bringt Experten aus den unterschiedlichen Helfersystemen zusammen, um für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien passende Lösungen zu entwickeln.

Hier finden Sie Materialien unsers Fachnachmittags "Schulterschluss - Für Kinder & Jugendliche in suchtbelasteten Familien"zum Download.


Kinderschutz-Hotline für Ärzte jetzt bundesweit verfügbar

Seit 1. Oktober 2016 fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Projekt „Medizinische Kinderschutz-Hotline“ des Universitätsklinikums Ulm. Nach einer sechsmonatigen Vorbereitungsphase stand die „Medizinische Kinderschutz-Hotline“ zunächst seit April 2017 für Medizinerinnen und Mediziner in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg im Pilotbetrieb zur Verfügung.

Am 1. Juli 2017 ist nunmehr der bundesweite reguläre Betrieb der Hotline gestartet.

Die Hotline richtet sich an medizinisches Fachpersonal. Hierzu gehören Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, (Kinder- und Jugendlichen-) Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Pflegekräfte. Angehörige dieser Berufsgruppen können jetzt im ganzen Bundesgebiet und rund um die Uhr unter der Nummer 0800 19 210 00 bei Verdacht auf Misshandlung, Vernachlässigung oder sexuellen Missbrauch eine direkt verfügbare, kompetente, praxisnahe und kollegiale Beratung durch Ärztinnen und Ärzte mit speziellem Hintergrundwissen in Kinderschutzfragen erhalten.

„Dem Gesundheitswesen kommt für den Kinderschutz eine Schlüsselfunktion zu“, macht Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley deutlich. „Oft sind Ärztinnen und Ärzte die ersten, zu denen ein akut misshandeltes oder vernachlässigtes Kind gebracht wird. Sie sind daher in besonderer Weise gefordert, im Sinne des Kinderschutzes zu handeln. Dafür brauchen sie Unterstützung und Handlungssicherheit.“

Erste Erfahrungen aus dem Pilotbetrieb der Kinderschutzhotline zeigen, dass innerhalb des Gesundheitswesens Unsicherheiten beim Umgang mit Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdung bestehen. Gerade an der Schnittstelle zur Kinder- und Jugendhilfe erschweren unterschiedliche Fachsprachen und Herangehensweisen eine gute Zusammenarbeit im Sinne des Kindeswohls.

Vor diesem Hintergrund bietet die Kinderschutzhotline eine spezifische Beratung an, beispielsweise bei Fragen wie:

  • Was sind die gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf Schweigepflicht und ärztliches Handeln?
  • Welche Schritte kann oder muss ich in einem Kinderschutzfall einleiten?
  • Wo gibt es Hilfe vor Ort? 

Die Beraterinnen und Berater an der Hotline durchlaufen zusätzlich zu ihrer medizinischen Aus- und Weiterbildung einen Kurs zur „insoweit erfahrenen Fachkraft“, der sich üblicherweise an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe richtet. Den Beraterinnen und Beratern steht rund um die Uhr ein fachärztlicher Hintergrunddienst zur Verfügung. Das Angebot wird fortlaufend qualitätsgesichert begleitet und extern evaluiert.

Anlässlich des Starts des Regelbetriebs der Kinderschutzhotline besucht Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley am 27. Juli 2017 den Berliner Standort des Projekts, das DRK-Klinikum Westend. Dort informiert sie sich über die Arbeitsweise der Hotline und wird mit den Beraterinnen und Beratern über ihre ersten Erfahrungen sprechen.

Weitere Informationen: www.kinderschutzhotline.de



Die Gesundsheitsregionplus Bamberg

Ein zentrales Ziel der bayerischen Gesundheitspolitik ist, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Die Akteure vor Ort können die Lage am besten beurteilen und passgenaue Maßnahmen entwickeln, daher wurden die Gesundheitsregionenplus entwickelt. Die Schwerpunkte liegen bei der Gesundheitsversorgung, -förderung und Prävention. 

Foto (Quelle: Rudolf Mader)

Die „Gesundheitsregionenplus“ bündeln bereits bestehende Ressourcen und setzen sich vorrangig mit den Themen Gesundheitsförderung und Prävention sowie Gesundheitsversorgung auseinander. Ziel ist es dabei, nicht „praxisfern“ über statistische Zahlen zu diskutieren, sondern ganz konkret praktische Lösungen u. a. zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in der Region zu erarbeiten.

Staatsministerin Melanie Huml betonte: „Ich will eine bestmögliche medizinische Versorgung in ganz Bayern – ohne lange Anfahrtswege! Am besten ist es, wenn die Menschen erst gar nicht krank werden. Daher sind Gesundheitsförderung und Prävention ebenso wichtig.“ Dazu seien passgenaue Lösungen notwendig, die Rücksicht auf die regionalen Besonderheiten nehmen.

Huml fügte hinzu: „Deshalb wollen wir alle Beteiligten am Gesundheitswesen vor Ort stärker vernetzen und ihre Zusammenarbeit noch besser fördern. Mit den Projekten ,Gesunder Landkreis', ,Gesundheitsregionen' und ,Regionale Gesundheitskonferenzen' unterstützt der Freistaat bereits seit mehreren Jahren das Engagement einzelner Regionen für Prävention und Gesundheitsversorgung. Die Region Bamberg nimmt als einzige in ganz Bayern aktiv an allen drei Netzwerken teil. Sie ist damit geradezu prädestiniert, eine ,Gesundheitsregionplus' zu werden."

Die Aufgabenbereiche der "Gesundheitsregionplus Bamberg" werden zwei wesentliche Schwerpunkte umfassen:

  • Zum einen werden ein lokaler Versorgungsbedarf, eine Fehlversorgung oder Qualitätsdefizite in der Gesundheitsversorgung identifiziert. Anhand dessen werden gezielte, auf die regionalen Voraussetzungen zugeschnittene Maßnahmen entwickelt. Zudem werden durch Vernetzung der Gesundheitsdienstleister Synergieeffekte erschlossen, die Kooperation im Gesundheitsbereich intensiviert und die vorhandenen Angebote im Gesundheitswesen besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abstimmt.
  • Zum anderen wird ein besonderer Fokus auf den Bereich Prävention gelegt. Hier geht es neben der allgemeinen gesundheitlichen Aufklärung der Bevölkerung auch um Informationskampagnen zu aktuellen Themen. Zudem liegt ein Tätigkeitsschwerpunkt der „Gesundheitsregionplus“ in der Weiterführung von bereits etablierten und in der Organisation von neuen Präventionsprogrammen. Nicht zuletzt wird ein strukturiertes Angebot entwickelt, über das ehrenamtlich geführte Präventions-Projekte durch unbürokratische Hilfe bei Einzelmaßnahmen oder bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden können.

Neben diesen zwei Hauptarbeitsfeldern wird die „Gesundheitsregionplus“ noch einen dritten Bereich mit in die künftigen Aufgaben aufnehmen: Die regionale Gesundheitswirtschaft. Hier geht es aber nicht um klassische Wirtschaftsförderung, sondern vielmehr darum, eine Plattform für den Austausch zwischen Experten und regional ansässigen Firmen zu schaffen und das Interesse am Engagement für lokale Gesundheits-Projekte zu wecken.

Zuletzt fungiert die „Gesundheitsregionplus“ künftig als Kommunikationskanal zwischen dem Freistaat Bayern und den Städten, Märkten und Gemeinden in der Region Bamberg. So wirkt sie zum Beispiel als „Frühwarnsystem“ bei sich entwickelnder Über-, Unter- oder Fehlversorgung.