Informationen rund um die

Corona-Schutzimpfung in Bamberg

Stand: 03.02.2021


Terminvereinbarung zur Schutzimpfung

Einen Termin zur Schutzimpfung bekommen Sie über das Impfzentrum Bamberg.

Termine können telefonisch oder online angefragt werden.

Termin-Telefon: 0951 / 94 23 010

Das Telefon ist Montag bis Sonntag von 8:30 bis 16:30 Uhr besetzt.

Mailadresse: kontakt@remove-this.impfzentrum-bamberg.de

Homepage: www.impfzentrum-bamberg.de


Fragen rund um die Schutzimpfung

Für Fragen rund um die Impfung können alle Bürgerinnen und Bürger auch die Informationshotline der Stadt Bamberg anrufen, die neben städtischen Mitarbeitende auch von ehrenamtlichen und sachkundigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern besetzt ist.

Bürger-Impftelefon: 0951 / 87 24 24

Das Bürger-Impftelefon ist Montag bis Freitag von 9:00 bis 13:00 Uhr besetzt.


Häufige Fragen zur Corona-Schutzimpfung

Im Folgenden versuchen wir Ihnen schon einmal die häufigsten Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung zu beantworten. Die Informationen und Inhalte der FAQs werden mit größtmöglicher Sorgfalt recherchiert und erstellt. Das Amt für Inklusion der Stadt Bamberg ist bemüht, diese Informationen aktuell, inhaltlich richtig sowie vollständig anzubieten. Fehler im Bearbeitungsvorgang sind dennoch nicht auszuschließen. Eine Gewähr, wie auch die Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Zusammenstellung kann daher trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden. Es besteht insbesondere kein Anspruch auf Vollständigkeit. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Ist die Impfung verpflichtend? (Frage Nr. 001)

Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig. Es wird jedoch eine Impfempfehlung ausgesprochen, um sich zu schützen.

Kostet die Impfung was? (Frage Nr. 002)

Die Impfung ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos – unabhängig vom Versicherungsstatus. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Wer wird wann geimpft? (Frage Nr. 003)

Die Impfung der Bevölkerung erfolgt schrittweise in priorisierten Gruppen. Sie ist freiwillig. Jede Bürgerin und jeder Bürger, der die Corona-Schutzimpfung kostenfrei erhalten möchte, soll auch geimpft werden können. Aktuell ist eine Priorisierung notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.

Die ersten drei Gruppen im Stufenplan sind:

Personen mit höchster Priorität (Gruppe 1):

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, Corona-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen

Personen mit hoher Priorität (Gruppe 2):

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • enge Kontaktpersonen von über 80-Jährigen oder Bewohnern von Alten- Pflegeheimen und Heimen für geistig Behinderte
  • Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

Personen mit erhöhter Priorität (Gruppe 3):

  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chronische Nierenerkrankung, chronische Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, diverse Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungs-organen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apo-theken und in der Pharmawirtschaft, in der öffentlichen Ver- und Entsorgung, in der Ernährungswirtschaft, im Transportwesen, in der Informationstechnik und Telekommunikation
  • Erzieher und Lehrer
  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Für eine Impfung müssen sich Bürgerinnen und Bürger an das Impfzentrum an ihrem Wohnsitz oder am Ort ihres ständigen Aufenthalts wenden. Das gilt selbst, wenn ein anderes Impfzentrum näher oder besser zu erreichen ist.

Wann werden Pflegende Angehörige geimpft? (Frage Nr. 004)

Wenn jemand einen Angehörigen zuhause pflegt, so gehört er/sie zur Gruppe der Menschen mit hoher Priorität: Also zur Gruppe derjenigen, die bei den Impfungen als zweites an der Reihe sind (auch wenn die jeweils gepflegte Person einen Anspruch mit hoher oder höchster Priorität auf die Impfung hat).

Pflegende Angehörige werden also in der Impfpriorisierung nicht so hoch eingestuft wie Pflegekräfte, die in Einrichtungen arbeiten oder in der ambulanten Pflege und die im Rahmen dieser Arbeit eine höhere Kontaktzahl zu Risikopatienten haben.

Wie wird geimpft? Wie viele Impfungen? (Frage Nr. 005)

Für den Impfschutz sind zwei Impfungen im Abstand von ca. 3 Wochen notwendig. Eine Impfserie muss nicht neu begonnen werden, wenn zwischen der ersten und der zweiten Impfstoffdosis mehr als 21 Tage liegen sollten. Wird nach der 1. Impfung eine SARS-CoV-2-Infektion labordiagnostisch nachgewiesen (positiver PCR-Test), soll die 2. Impfung zunächst nicht gegeben werden.

Eine begonnene Impfserie soll mit dem gleichen Impfstoff abgeschlossen werden, auch wenn zwischenzeitlich weitere Impfstoffe zugelassen worden sind.

Die Impfstoffe werden intramuskulär (i. m.) verabreicht. Zu anderen Impfungen sollte – nach Möglichkeit – ein Mindestabstand von 14 Tagen vor Beginn und nach Ende der Impfserie eingehalten werden. Notfallimpfungen sind hiervon ausgenommen.

Mit was wird in Bamberg geimpft/welcher Impfstoff wird verwendet? (Frage Nr. 006)

Der aktuell verfügbare und damit auch in Bamberg verwendete Impfstoff ist ein mRNA-COVID-19-Impfstoff (Comirna- ty®. Dabei handelt es sich um einen gentechnisch hergestellten Impfstoff, der auf einer neuartigen Technologie beruht. Weitere mRNA-Impfstoffe werden geprüft, sind aber derzeit noch nicht zugelassen. mRNA (Boten-RNA oder messenger Ribonukleinsäure) ist die „Bauanleitung“ für jedes einzelne Eiweiß des Körpers und ist nicht mit der menschlichen Erbinformation — der DNA — zu verwechseln. Im mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 ist eine „Bauanleitung“ für einen einzigen Baustein des Virus (das sogenannte Spikeprotein) enthalten. Dieses Spikeprotein ist für sich alleine harmlos. Der Impfstoff ist somit nicht infektiös. Die im Impfstoff enthaltene mRNA wird nicht ins menschliche Erbgut eingebaut, sondern im Körper nach einigen Tagen abgebaut. Dann wird auch kein Viruseiweiß mehr hergestellt. Die nach der Impfung vom eigenen Körper (in Muskelzellen an der Impfstelle und in bestimmten Abwehrzellen) gebildeten Spikeproteine werden vom Immunsystem als Fremdeiweiße erkannt, dadurch werden spezifische Abwehrzellen aktiviert: es werden Antikörper gegen das Virus sowie Abwehrzellen gebildet. So entsteht eine schützende Immunantwort.

Wer führt die Impfung durch? (Frage Nr. 007)

Die Impfaufklärung ist zwingend von ärztlichem Personal vorzunehmen. Die Impfung selbst kann auch von medizinischem Assistenzpersonal durchgeführt werden. Im Impfzentrum Bamberg sind das rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 10 Ärztinnen und Ärzte.

Wo wird in Bamberg geimpft? (Frage Nr. 008)

Das Impfzentrum Bamberg/Forchheim befindet sich in der Brose Arena, Forchheimer Str. 15, 96050 Bamberg.

Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 10 Ärztinnen und Ärzte arbeiten in bis zu sechs Impfstraßen. Das Impfzentrum Bamberg wird betrieben durch die MVZ Bamberg/Forchheim gGmbH. Diese Gesellschaft wurde von den Kliniken der Städte und Landkreise Bamberg und Forchheim gegründet, um die ärztliche Versorgung der Bevölkerung in der Fläche sicherzustellen. Mit dem Aufbau und der Organisation des Impfzentrums Bamberg wurde die MVZ am Bruderwald gGmbH beauftragt, eine direkte Tochterfirma der Sozialstiftung Bamberg. Geschäftsführer sind Dr. med. Tobias Pfaffendorf und Xaver Frauenknecht MBA.

Warum bekomme ich die Impfung nicht bei meinem Hausarzt? (Frage Nr. 009)

Es steht aktuell nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung. Außerdem müssen manche Impfstoffe im Ultra-Tiefkühl-Temperaturbereich (-75°C) gelagert werden. Darüber hinaus werden diese Impfstoffe nur in Mehrdosenbehältnissen verfügbar sein. Die speziell eingerichteten Impfzentren, wie in Bamberg in der Brose Arena, sollen eine zeitnahe Impfung von vielen Menschen und gleichzeitig auch eine bessere Überwachung der neuartigen Impfstoffe ermöglichen. Später sollen die Impfungen zu einem großen Teil in Arztpraxen durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass ausreichend Impfstoffe für ein Impfangebot an breitere Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen wird und dass ein großer Teil der Impfstoffe unter Standardbedingungen gelagert werden kann.

Wie bekomme ich einen Termin? Wie melde ich jemanden zu einem Impftermin an? (Frage Nr. 010)

Für eine Impfung müssen sich Bürgerinnen und Bürger an das Impfzentrum an ihrem Wohnsitz oder am Ort ihres ständigen Aufenthalts wenden. Das gilt selbst, wenn ein anderes Impfzentrum näher oder besser zu erreichen ist.

Wenn Sie sich für eine Impfung entscheiden, können Sie sich telefonisch, per E-Mail oder Online für Ihre Impftermine im Impfzentrum Bamberg, anmelden. Sie erhalten mit dem ersten Termin auch den Termin für die vorgeschriebene zweite Impfung, die im Abstand von drei Wochen erfolgt.

Telefonisch ist es möglich, mehrere berechtigte Personen zur Registrierung zu melden.

Auch per Mail unter der kontakt@impfzentrum-bamberg.de ist es möglich, mehrere berechtigte Personen zur Registrierung zu melden. Bitte dringend eine Telefonnummer für Rückruf mitangeben!

Über das Online-Portal ist für JEDE Registrierung EINE gültige E-Mailadresse notwendig – d.h. es können nicht mehrere Personen mit derselben E-Mailadresse gemeldet werden.

Sollten Sie sich bereits über ein übergeordnetes Online-Portal (z.B. unter Bayerisches Impfzentrum - Impfregistrierung (impfzentren.bayern) registriert haben, brauchen Sie sich nicht nochmal über die Bamberger Anmeldeportale zur Impfung registrieren lassen. Die Weiterleitung erfolgt automatisch bzw. eine weitere Kontaktaufnahme mit dem für Sie zuständigen Impfzentrum ist daher nicht erforderlich.

Wie wird der Termin mitgeteilt, wenn ich anrufe/schreibe oder Online-Anmeldung mache? (Frage Nr. 011)

Telefon oder E-Mail: Den Impfberechtigten wird ihr Termin (Stand 01/2021) bei Impfstoffversorgung nach der Registrierung telefonisch per Rückruf seitens des Impfzentrums Bamberg mitgeteilt. Die Angabe einer Telefonnummer ist also zwingend notwendig.

Onlineanmeldung: Bei einer Onlineanmeldung wird der Termin per E-Mail zugewiesen.

Der zweite Impftermin wird Ihnen bei der ersten Impfung mitgeteilt (Stand 01/2021).

Es meldet sich keiner, obwohl ich zur aktuell priorisierten Gruppe gehöre? Ist meine Registrierung vergessen worden? (Frage Nr. 034)

Aktuell steht zunächst nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen. Die Impfung der Bevölkerung erfolgt schrittweise in priorisierten Gruppen.

Grundsätzlich gilt zuerst: Alle registrierten Personen, die zur aktuellen Prioritätsgruppe gehören, erhalten auch ihre Impftermine – auch abhängig vom Vorhandensein des Impfstoffs. Aufgrund der aktuellen Impfstofflage (02/2021) kann es bis zur Terminvergabe einige Zeit dauern.

Sollte sich der potentielle Impfling trotzdem unsicher sein, ob eine Registrierung vorliegt, gilt:

  • Wenn sich der Impfling über das Onlineportal (BayIMCO) angemeldet hat, ist die Registrierung unter seinem Account unter impfzentren.bayern hinterlegt und dort für ihn einsehbar.
  • Sollten tatsächliche Zweifel an der Registrierung bestehen, hat der Impfling bei Bedarf die Möglichkeit, beim Impfzentrum Bamberg nachzufragen, ob er registriert ist. Je nach Anmeldeart (telefonisch oder online) kann diese Auskunft bis zu einem Tag dauern.
  • Bitte haben Sie Verständnis, dass keine konkreten Aussagen zu möglichen Termin-Wartezeiten nach einer erfolgreichen Registrierung geben werden können.

Wann wird der Termin ungefähr sein? Wie kurzfristig ist dieser Termin? Wann kriege ich Bescheid? (Frage Nr. 012)

Es steht aktuell nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung, es wird eine Reihenfolge der zu impfenden Personen festgelegt. Die registrierten Personen mit der aktuell jeweils höchsten Priorität werden, je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe, vom zuständigen Impfzentrum zur persönlichen Terminbuchung eingeladen.

Den Kommunen werden Impfdosen nur Zug um Zug zugeteilt. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass nicht zu jedem Zeitpunkt Termine vergeben werden können. Immer wenn neue Liefertermine für Impfstoffdosen feststehen, werden neue Termine freigegeben.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir somit keine konkreten Aussagen zu möglichen Termin-Wartezeiten geben können.

Kann ich mich ohne Termin impfen lassen? (Frage Nr. 013)

Nein. Das Impfzentrum kann nur mit Termin betreten werden. Mit Zugangskontrollen wird sichergestellt, dass nur berechtigte Personen das Impfzentrum betreten und geimpft werden.

Welche Unterlagen brauche ich für die Impfung? (Frage Nr. 014)

Bringen Sie als Nachweis für die Anspruchsberechtigung bitte Ihre Krankenkassenkarte oder einen gültigen Lichtbildausweis (Personalausweis/Reisepass) mit.

Neben der Terminbestätigung sollte der Impfpass/Impfausweis, falls vorhanden, zur Impfung mitgebracht werden. Falls vorhanden, sollten auch wichtige Unterlagen wie ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste mitgebracht werden. Die Coronaschutzimpfung wird, wie jede andere Impfung auch, im Impfausweis oder in einer Impfbescheinigung dokumentiert.

Eine Einwilligungserklärung/Anamnesebogen in die Schutzimpfung gegen COVID-19 muss unterschrieben werden. Ein Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 muss unterschrieben werden.

Wo bekomme ich diese Unterlagen? (Frage Nr. 015)

Anamnese/Einwilligungserklärung in die Schutzimpfung gegen COVID-19 können Sie online ausdrucken (zu finden im Downloadbereich des Impfzentrums Bamberg (www.impfzentrum-bamberg.de) oder auch vor Ort bei Ihrem Termin im Impfzentrum erhalten.

Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 können Sie online ausdrucken (zu finden im Downloadbereich des Impfzentrums Bamberg (www.impfzentrum-bamberg.de) oder auch vor Ort bei Ihrem Termin im Impfzentrum erhalten.

Muss ich die Erklärungen/Einwilligungen schon für die erste Terminvergabe fertig haben oder fülle ich diese dort aus beim Impftermin? (Frage Nr. 016)

Sie können die Einwilligungserklärung/Anamnesebogen auch vor Ort ausfüllen.

Sie können das Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 auch vor Ort ausfüllen.

Was muss ich sonst mitbringen? (Frage Nr. 017)

FFP2-Masken sind für alle Besucher des Impfzentrums verpflichtend.

Denken Sie auch – falls notwendig – an Ihre Lesebrille und Ihr Hörgerät. Sollten Sie Schwierigkeiten mit dem Verständnis der deutschen Sprache haben, bringen Sie bitte eine Dolmetscherin/Übersetzerin oder einen Dolmetscher/Übersetzer mit.

Öffnungszeiten/Erreichbarkeit des Bamberger Impfzentrums bzw. zwischen welchen Zeiten werden die Termine vergeben? (Frage Nr. 018)

Täglich 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr.

Wie läuft die Impfung vor Ort ab? (Frage Nr. 019)

Geimpft werden nur Personen mit Termin. Der Ablauf im Impfzentrum:

  • 1. Registrierung: Besucherinnen und Besucher legen die Dokumente zur Identitätsprüfung vor
  • 2. Fiebermessung
  • 3. Aufklärungsgespräch: Hier findet ein ärztliches Impfgespräch zur Aufklärung über Risiken und mögliche Nebenwirkungen statt. Im Anschluss an das Gespräch sind je ein Aufklärungsmerkblatt und ein Einwilligungsbogen zu unterzeichnen.
  • 4. Impfung: Das Gesundheitspersonal führt die Impfung durch.
  • 5. Nachbeobachtung: Hier können sich die geimpften Personen unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal bis zum Verlassen des Impfzentrums aufhalten.

Auch im Impfzentrum gelten die allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 und es besteht die Tragepflicht einer FFP-2Maske.

Nach der Impfung ist man NICHT von der Maskenpflicht befreit.

Wie lange dauert der Termin/die Impfung? (Frage Nr. 020)

Mit Information, Aufklärung, Impfung und Nachbeobachtung ca. 30 Minuten.

Wie komme ich zum Impfzentrum/zur Brose Arena? (Frage Nr. 021)

Auto: Es stehen Parkplätze zur Verfügung, diese sind kostenpflichtig.

Bus: Linie 905 vom ZOB (Bahnsteig D) Richtung “Gereuth”. Zur Arena bitte an der Haltestelle “Mohnstraße” aussteigen. Die Fahrzeit vom ZOB zur Haltestelle “Mohnstraße” beträgt ca. 11 Minuten.

Die Laufzeit von der Haltestelle Mohnstraße zur Arena ca. 5 Minuten (300 Meter).

Kostenfreies Shuttle:
An den Tagen, an denen geimpft wird, fährt der Bus alle 60 Minuten.

Haltestelle Erste Abfahrt Letzte Abfahrt
ZOB
(Willy-Lessing-Straße neben der Bäckerei Loskarn)
8:15 Uhr 15:15 Uhr
Bahnhof (Post) 8:20 Uhr 15:20 Uhr
Impfzentrum Brose Arena 9:30 Uhr 16:40 Uhr

Die Linie heißt „Shuttle-Service Impfzentrum“. Die Abfahrt erfolgt in der Willy-Lessing-Straße neben der Bäckerei Loskarn, Zusteigemöglichkeit gibt es auch am Bahnhof. Endstation ist unmit-telbar vor dem Eingang des Impfzentrums Bamberg. Von hier aus starten dann auch die Busse zurück in Richtung ZOB.

Wer übernimmt die Fahrtkosten zum Impfzentrum? Kann ich mit dem Taxi kommen? (Frage Nr. 022)

Die Fahrt zum Impfzentrum muss privat organisiert werden. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach: Ausnahmen können sein, wenn Sie grundsätzlich einen Anspruch auf Übernahme der Fahrkosten haben, gilt dieser auch für die Fahrt zum Impfzentrum (nach § 60 SGB V) (z. B. wenn Sie einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "BI", "aG" oder "H" besitzen, den Pflegegrad 4 oder 5 haben, den Pflegegrad 3 haben und ärztlich bestätigt dauerhaft in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind).

Ist das Impfzentrum barrierefrei erreichbar? (Frage Nr. 023)

Ja, es stehen auch Rollstühle im Impfzentrum für weniger mobile Personen während des Impf-prozesses zur Verfügung.

Was kann ich machen, wenn ich Unterstützung brauche? Darf eine Begleitperson mit zum Impftermin? (Frage Nr. 024)

Da es bei Impfungen immer kurzzeitig zu Schwindel oder Kreislaufproblemen kommen kann, lassen Sie sich idealerweise zu den Impfungen fahren oder sollten Sie vor Ort Unterstützung benötigen, können Sie mit einer Begleitperson zum Bamberger Impfzentrum kommen.

Wenn ich nicht mehr selbst zum Impfzentrum komme, wie werde ich dann geimpft? (Frage Nr. 025)

Mobile Teams sollen bewegungseingeschränkte Menschen in Betreuungseinrichtungen oder auch zu Hause aufsuchen, um sie zu impfen. Später soll auch in Arztpraxen geimpft werden.

Aktuell ist das noch nicht möglich.

Falls Sie nicht selbst ins Impfzentrum kommen können, nehmen Sie bitte unter der oben angegebenen Telefonnummer oder E-Mail-Adresse Kontakt mit dem Impfzentrum auf. Das Impfzentrum wird Sie dann umgehend informieren, sobald eine Impfung zuhause möglich ist.

Für die vollstationären Pflegeeinrichtungen gibt es aktuell mobile Impfteams, die derzeit die Bewohnerinnen und Bewohner und das Personal in den Einrichtungen impfen. Die Termine werden zwischen Einrichtungsleitung und Impfzentrum vereinbart.

Was muss ich nach der Corona-Schutzimpfung beachten? Gibt es Nebenwirkungen? (Frage Nr. 026)

Am häufigsten treten als geringe Nebenwirkungen leichte bis moderate Schmerzen an der Einstichstelle, Erschöpfung sowie Kopfschmerzen auf. Diese klingen normalerweise innerhalb von wenigen Tagen ab.

Solche Reaktionen treten meist innerhalb von 2 Tagen nach der Impfung auf und halten selten länger als 1 bis 2 Tage an. Sehr häufig werden bei den Geimpften in der bisher mehrmonatigen Beobachtungszeit Schmerzen an der Einstichstelle (bis zu 83 % der Geimpften), Abgeschlagenheit (bis zu 59 %), Kopfschmerzen (bis zu 52 %), Muskelschmerzen (bis zu 37 %), Frösteln (bis zu 35 %), Gelenkschmerzen (bis zu 22 %), Fieber (bis zu 16 %) und Durchfall (bis zu 11 %) berichtet. Erbrechen tritt häufig auf (bis zu 2 %), Lymphknotenschwellungen gelegentlich (weniger als 1 %). Die meisten Reaktionen sind bei älteren Personen etwas seltener als bei jüngeren Personen zu beobachten. Die Impfreaktionen sind zumeist mild oder mäßig ausgeprägt und treten etwas häufiger nach der zweiten Impfung auf.

Nebenwirkungen melden Sie direkt Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt oder in der Apotheke, bleiben Sie mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt im Austausch. Für die Bewertung der Nebenwirkungen, einer möglichen Diagnose und Folgebehandlung sind diese weiterhin Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, auch wenn sie Sie nicht geimpft haben.

Bei schweren Beeinträchtigungen begeben Sie sich bitte umgehend in ärztliche Behandlung.

Muss ich vor der Impfung einen Corona-Test machen? (Frage Nr. 027)

Nein. Laut Robert Koch-Institut gibt es nach den bisher vorliegenden Daten keinen Hinweis darauf, dass die Impfung nach bereits unbemerkt durchgemachter Corona-Infektion eine Gefährdung darstellt. Entsprechend besteht keine Notwendigkeit, vor der Impfung das Vorliegen einer akuten asymptomatischen oder unerkannt durchgemachten Infektion labordiagnostisch auszuschließen.

Beim Impfstoff von der Firma BioNTech ist kein Coronatest nötig. Bezüglich der Impfstoffe der Firmen Moderna und Astra Zeneca liegen noch keine abschließenden Informationen vor

Ich hatte schon Corona, muss ich mich impfen lassen? Ist die Impfung gefährlich, falls ich schon Corona hatte? (Frage Nr. 028)

Nach den bisher vorliegenden Daten gibt es keine Hinweise darauf, dass eine COVID-19-Impfung nach unbemerkt durchgemachter SARS-CoV-Infektion gefährlich ist. Daher ist es auch nicht notwendig, vor Verabreichung einer COVID-19-Impfung eine akute asymptomatische oder unerkannt durchgemachte SARS-CoV-2 Infektion labordiagnostisch auszuschließen.

Zur Frage, wann Personen mit nachgewiesenermaßen durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion eine Impfung angeboten werden sollte: Nach überwiegender Expertenmeinung sollten Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, zunächst nicht geimpft werden.

Es ist davon auszugehen, dass nach einer überstandenen Infektion bei den meisten Menschen zumindest eine gewisse Schutzwirkung besteht. Wie lange diese anhält ist jedoch noch nicht abschließend zu beantworten.

Wenn neue Daten zu dieser Frage vorliegen, wird sich die STIKO dazu positionieren, ob und wann eine Impfung nach durchgemachter Infektion erfolgen soll.

Ein vorheriger Nachweis eines negativen Testergebnisses ist nach aktuellen Erkenntnissen nicht erforderlich. Positiv getestete Personen werden jedoch gebeten, hierauf unbedingt schon bei einem Terminvergabeverfahren ausdrücklich hinzuweisen.

Wenn ich geimpft bin, gelten dann noch die Corona-Maßnahmen für mich? (Frage Nr. 029)

Ja. Auch, wenn man sich nach einer Impfung in der Regel nicht mehr selbst mit dieser Krankheit infizieren kann, gilt weiterhin, durch eigene Hygienemaßnahmen vor allem auch gefährdete Gruppen in der Bevölkerung zu schützen, die aus verschiedenen Gründen (noch) nicht selbst geimpft werden können. Es gilt für Sie weiterhin Maskenpflicht, Abstandsregeln, Ausgangsbeschränkung…

Ich bin über 80, meine Frau erst 78, müssen wir den ganzen Weg zweimal machen? (Frage Nr. 030)

Ja. Aktuell werden nur die 80-Jährigen und älter mit Impfterminen versorgt.

Es wird darum gebeten, dass alle anderen Personengruppen erst dann aktiv werden, wenn sie laut Impfverordnung der Bundesrepublik Deutschland an der Reihe sind. Die Öffentlichkeit wird rechtzeitig darüber informiert.

Informationen in anderer Sprache zur Corona-Schutzimpfung (Frage Nr. 031)

Es finden sich auf der Seite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration allgemein Informationen zu Corona und auch zur Corona-Schutzimpfung.

Externer Link zu Informationen zum Coronavirus: www.integrationsbeauftragte.de

Datenschutz/Welche Daten werden erhoben/gespeichert? (Frage Nr. 032)

Nach Datenschutzinformationen zur Digitalen Impfverwaltung Bayern werden folgende Daten zur Impfung erhoben: Identifikationsdaten (z.B. Name, Geburtsdatum, Geschlecht) - Wohnort - Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummer) - Einige Angaben zur beruflichen Tätigkeit (z.B. ob Sie in einem Pflegeheim oder einer Schule beruflich tätig sind) - Gesundheitsdaten (Vorerkrankungen, Schwangerschaft). Es ist ein Datenschutzinformationsblatt im Downloadbereich der Webseite des Impfzentrums (www.impfzentrum-bamberg.de) zu finden.

(Aufsichtsbehörde: Bayerischer Landesbeauftragter für den Datenschutz Anschrift: Postfach 22 12 19, 80502 München)

Informationen für Menschen mit einer Hörbehinderung (Frage Nr. 033)

Das Bundesministerium für Gesundheit bietet verschiedene Kommunktions-Services für Menschen mit Hörbehinderung

WhatsApp-Info-Service: Informationen zum Coronavirus:

Speichern Sie dafür die Nummer +49 151 62875183 und schreiben eine Nachricht mit "Start" oder klicken Sie mobil einfach hier.

Telegram: https://t.me/corona_infokanal_bmg

Hotlines: Wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben: Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes: 116117.

Hier finden Sie eine Auswahl von Hotlines, die bundesweit zum Thema Coronavirus informieren.

Für Menschen mit Hörbehinderung bietet das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege allgemeine Informationen zum Coronavirus an unter Gebärdensprache - Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (bayern.de)