Jahresschwerpunktthema 2016

Bereich "Kindheit & Jugend"

Bereich "Mitten im Leben"

Bereich "60+"

Gesundheitsregion plus - Bamberg

Aktuelles

24.04.2017 - 3-tägiger Kurs zur Ausbildung zum "Betrieblichen Pflegelotsen"

Zusammen mit der Sozialstiftung Bamberg, der gfi GmbH und der Visit Gruppe hat die Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim GmbH eine Ausbildung konzipiert, die Mitarbeiter/innen befähigt, kollegiale Erstberatung bezüglich der dringendsten Anliegen im Bereich Pflege eines Angehörigen zu leisten.
Ausbildungstermine: 24.4., 8.5. und 15.5.2017 von jeweils 8.30 bis 13:00 Uhr
Veranstaltungsort: Bistumshaus St. Otto, Heinrichsdamm 32, 96047 Bamberg
Kosten: 125.- Euro (ermäßigt für Mitglieder des Fördervereins: 110 Euro)
Nähere Informationen und den Flyer finden Sie hier.

01.04.2017 - Zukunftswerkstatt Gesundheit

Die Gesundheitsregionplus Bamberg läd am 01. April 2017 zur Zukunftswerkstatt:
Ort:
Pfarrzentrum St. Heinrich, Eckbertstraße 30, 96052 Bamberg
Zeit:
Samstag, 1. April 2017, 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr
Nähere Informationen finden Sie im Flyer zur Veranstaltung [pdf-Datei].

09.03.2017 - Veröffentlichung der 2. Auflage des „Wegweisers Demenz“

Nach nur zwei Jahren waren 5.000 Exemplare des Wegweisers Demenz vergriffen. Die Demenzinitiative für Stadt und Landkreis Bamberg hat nun die 2. vollständig aktualisierte Auflage vorgelegt, diesmal in einer Auflagenstärke von 7.000 Exemplaren.
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Alkoholkonsum in Bayern – Update 2016

Wussten Sie, dass Schätzungen zu Folge jeden Tag ca. 30 Menschen in Bayern aufgrund von riskantem Alkoholkonsum oder kombiniertem Konsum von Tabak und Alkohol frühzeitig versterben? Viele solcher Zahlen finden Sie anschaulich aufbereitet im neuen Gesundheitsreport Bayern.
Gesundheitsreport 2/2016 – PDF (396 KB) [externer Link]

Kampagne zum Thema Depression

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml kürzlich zum Start ihrer Kampagne: "Es ist wichtig, psychische Erkrankungen aus der Tabuzone zu holen. Unter dem Titel "Bitte stör mich! – Aktiv gegen Depression" wird die neue Kampagne deshalb für mehr Aufmerksamkeit werben. Dazu gehören unter anderem Radio-Spots und ein Kurzfilm, der in den sozialen Medien, an bayerischen Bahnhöfen und in Wartezimmern zu sehen ist."
Weiterführende Infomationen [externer Link] ...


Die Gesundsheitsregionplus Bamberg

Ein zentrales Ziel der bayerischen Gesundheitspolitik ist, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Die Akteure vor Ort können die Lage am besten beurteilen und passgenaue Maßnahmen entwickeln, daher wurden die Gesundheitsregionenplus entwickelt. Die Schwerpunkte liegen bei der Gesundheitsversorgung, -förderung und Prävention. 

Foto (Quelle: Rudolf Mader)

Die „Gesundheitsregionenplus“ bündeln bereits bestehende Ressourcen und setzen sich vorrangig mit den Themen Gesundheitsförderung und Prävention sowie Gesundheitsversorgung auseinander. Ziel ist es dabei, nicht „praxisfern“ über statistische Zahlen zu diskutieren, sondern ganz konkret praktische Lösungen u. a. zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in der Region zu erarbeiten.

Staatsministerin Melanie Huml betonte: „Ich will eine bestmögliche medizinische Versorgung in ganz Bayern – ohne lange Anfahrtswege! Am besten ist es, wenn die Menschen erst gar nicht krank werden. Daher sind Gesundheitsförderung und Prävention ebenso wichtig.“ Dazu seien passgenaue Lösungen notwendig, die Rücksicht auf die regionalen Besonderheiten nehmen.

Huml fügte hinzu: „Deshalb wollen wir alle Beteiligten am Gesundheitswesen vor Ort stärker vernetzen und ihre Zusammenarbeit noch besser fördern. Mit den Projekten ,Gesunder Landkreis', ,Gesundheitsregionen' und ,Regionale Gesundheitskonferenzen' unterstützt der Freistaat bereits seit mehreren Jahren das Engagement einzelner Regionen für Prävention und Gesundheitsversorgung. Die Region Bamberg nimmt als einzige in ganz Bayern aktiv an allen drei Netzwerken teil. Sie ist damit geradezu prädestiniert, eine ,Gesundheitsregionplus' zu werden."

Die Aufgabenbereiche der "Gesundheitsregionplus Bamberg" werden zwei wesentliche Schwerpunkte umfassen:

  • Zum einen werden ein lokaler Versorgungsbedarf, eine Fehlversorgung oder Qualitätsdefizite in der Gesundheitsversorgung identifiziert. Anhand dessen werden gezielte, auf die regionalen Voraussetzungen zugeschnittene Maßnahmen entwickelt. Zudem werden durch Vernetzung der Gesundheitsdienstleister Synergieeffekte erschlossen, die Kooperation im Gesundheitsbereich intensiviert und die vorhandenen Angebote im Gesundheitswesen besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abstimmt.
  • Zum anderen wird ein besonderer Fokus auf den Bereich Prävention gelegt. Hier geht es neben der allgemeinen gesundheitlichen Aufklärung der Bevölkerung auch um Informationskampagnen zu aktuellen Themen. Zudem liegt ein Tätigkeitsschwerpunkt der „Gesundheitsregionplus“ in der Weiterführung von bereits etablierten und in der Organisation von neuen Präventionsprogrammen. Nicht zuletzt wird ein strukturiertes Angebot entwickelt, über das ehrenamtlich geführte Präventions-Projekte durch unbürokratische Hilfe bei Einzelmaßnahmen oder bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden können.

Neben diesen zwei Hauptarbeitsfeldern wird die „Gesundheitsregionplus“ noch einen dritten Bereich mit in die künftigen Aufgaben aufnehmen: Die regionale Gesundheitswirtschaft. Hier geht es aber nicht um klassische Wirtschaftsförderung, sondern vielmehr darum, eine Plattform für den Austausch zwischen Experten und regional ansässigen Firmen zu schaffen und das Interesse am Engagement für lokale Gesundheits-Projekte zu wecken.

Zuletzt fungiert die „Gesundheitsregionplus“ künftig als Kommunikationskanal zwischen dem Freistaat Bayern und den Städten, Märkten und Gemeinden in der Region Bamberg. So wirkt sie zum Beispiel als „Frühwarnsystem“ bei sich entwickelnder Über-, Unter- oder Fehlversorgung.