Bereich "Kindheit & Jugend"

Bereich "Mitten im Leben"

Bereich "60+"

Gesundheitsregion plus - Bamberg

Aktuelles

19. / 20.10.2017 - 2. Kongress der Gesundheitsregionplus Bamberg

Passend zum Jahresschwerpunktthema steht bei uns im Oktober 2017 das Thema „Gesundheit im Alter - Freiräume nutzen“ im Fokus.

Die Inhalte des 2. Kongresses der Gesundheitsregionplus Bamberg reichen von einer alterssensiblen Architektur, über Bewegungsangebote zur geistigen Gesunderhaltung, Unterstützungsstrukturen im sozialen Umfeld bis hin zu Fragen der Technikfolgenforschung.

Auch in diesem Jahr wird unsere Veranstaltung von der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Frau Melanie Huml, unterstützt und ist eingebettet in das Jahresgesundheitsthema des Ministeriums „Mein Freiraum – meine Gesundheit“.

Neben dem inhaltlichen Programm (Flyer als pdf-Datei zum Download) werden wir darauf achten, dass auch stets genügend Raum zum gemeinsamen kollegialen Austausch bleibt.

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Kongresshomepage.

05. - 06.10.2017 - „Tom & Lisa“-Schulung in Bamberg

Am 05. und 06. Oktober 2017 findet eine „Tom & Lisa“-Implementierungstrainer/innen- Schulung für Präventionsfachkräfte in Bamberg statt. Ort der Veranstaltung ist das Landratsamt, Ludwigstraße 23, 96052 Bamberg, Sitzungsgebäude Raum S 104 /S 103.

Ziel ist es, Sie zu Implementierungstrainern/innen auszubilden, sodass Sie zukünftig den Alkoholpräventionsworkshop „Tom & Lisa“ eigenständig durchführen sowie Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter/innen in Ihrer Region schulen können (mit 4 Unterrichtsmodulen á 2,5 h), dass diese den Workshop selbständig an Ihrer Schule umsetzen.

Weitere Informationen und die Anmeldedaten können Sie der Einladung [pdf-Datei] entnehmen.

Kinderschutz-Hotline für Ärzte jetzt bundesweit verfügbar

Seit 1. Oktober 2016 fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Projekt „Medizinische Kinderschutz-Hotline“ des Universitätsklinikums Ulm. Nach einer sechsmonatigen Vorbereitungsphase stand die „Medizinische Kinderschutz-Hotline“ zunächst seit April 2017 für Medizinerinnen und Mediziner in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg im Pilotbetrieb zur Verfügung.

Am 1. Juli 2017 ist nunmehr der bundesweite reguläre Betrieb der Hotline gestartet.

Die Hotline richtet sich an medizinisches Fachpersonal. Hierzu gehören Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, (Kinder- und Jugendlichen-) Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Pflegekräfte. Angehörige dieser Berufsgruppen können jetzt im ganzen Bundesgebiet und rund um die Uhr unter der Nummer 0800 19 210 00 bei Verdacht auf Misshandlung, Vernachlässigung oder sexuellen Missbrauch eine direkt verfügbare, kompetente, praxisnahe und kollegiale Beratung durch Ärztinnen und Ärzte mit speziellem Hintergrundwissen in Kinderschutzfragen erhalten.

„Dem Gesundheitswesen kommt für den Kinderschutz eine Schlüsselfunktion zu“, macht Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley deutlich. „Oft sind Ärztinnen und Ärzte die ersten, zu denen ein akut misshandeltes oder vernachlässigtes Kind gebracht wird. Sie sind daher in besonderer Weise gefordert, im Sinne des Kinderschutzes zu handeln. Dafür brauchen sie Unterstützung und Handlungssicherheit.“

Erste Erfahrungen aus dem Pilotbetrieb der Kinderschutzhotline zeigen, dass innerhalb des Gesundheitswesens Unsicherheiten beim Umgang mit Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdung bestehen. Gerade an der Schnittstelle zur Kinder- und Jugendhilfe erschweren unterschiedliche Fachsprachen und Herangehensweisen eine gute Zusammenarbeit im Sinne des Kindeswohls.

Vor diesem Hintergrund bietet die Kinderschutzhotline eine spezifische Beratung an, beispielsweise bei Fragen wie:

  • Was sind die gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf Schweigepflicht und ärztliches Handeln?
  • Welche Schritte kann oder muss ich in einem Kinderschutzfall einleiten?
  • Wo gibt es Hilfe vor Ort? 

Die Beraterinnen und Berater an der Hotline durchlaufen zusätzlich zu ihrer medizinischen Aus- und Weiterbildung einen Kurs zur „insoweit erfahrenen Fachkraft“, der sich üblicherweise an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe richtet. Den Beraterinnen und Beratern steht rund um die Uhr ein fachärztlicher Hintergrunddienst zur Verfügung. Das Angebot wird fortlaufend qualitätsgesichert begleitet und extern evaluiert.

Anlässlich des Starts des Regelbetriebs der Kinderschutzhotline besucht Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley am 27. Juli 2017 den Berliner Standort des Projekts, das DRK-Klinikum Westend. Dort informiert sie sich über die Arbeitsweise der Hotline und wird mit den Beraterinnen und Beratern über ihre ersten Erfahrungen sprechen.

Weitere Informationen: www.kinderschutzhotline.de

26. / 27.07.2017 - „Schulen stark machen gegen Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten (4S)“ erstmalig in Bayern

Das Thema wurde vergangenes Jahr zum 1. Kongress der Gesundheitsregionplus Bamberg zum Thema „psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“ angeboten und stieß auf eine sehr hohe Resonanz bei den Teilnehmern.
Das Landratsamt Bamberg, Abteilung Gesundheitswesen hat aufgrund dessen in Kooperation mit der Gesundheitsregionplus Bamberg das Projekt „Schulen stark machen gegen Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten (4S)“ mit einem Workshop erstmalig nach Bayern geholt.
Pädagogische Fachkräfte aus Schule und Jugendarbeit in Stadt und Landkreis Bamberg hatten die Möglichkeit an dem eineinhalbtägigen vollständig ausgebuchten Workshop im Landratsamt Bamberg teilzunehmen.

Die beiden Referentinnen Frau Dr. Brown und Frau Bohnacker arbeiten beiden am Universitätsklinikum Ulm in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie und brachten den Teilnehmern sehr anschaulich und praktisch das Thema näher. Neben einer theoretischen Einführung gaben die beiden Expertinnen noch praktische Tipps und Handlungsempfehlungen mit auf den Weg. Wie auch bei anderen Schwierigkeiten und Auffälligkeiten hat sich auch hier gezeigt, dass es besonders wichtig ist die Ansprechpartner innerhalb des eigenen Systems (z. B. Schule), aber auch das regionale Hilfsnetzwerk wie Beratungsstellen oder Kinder- und Jugendpsychatrie entsprechend zu kennen.

24.04.2017 - 3-tägiger Kurs zur Ausbildung zum "Betrieblichen Pflegelotsen"

Zusammen mit der Sozialstiftung Bamberg, der gfi GmbH und der Visit Gruppe hat die Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim GmbH eine Ausbildung konzipiert, die Mitarbeiter/innen befähigt, kollegiale Erstberatung bezüglich der dringendsten Anliegen im Bereich Pflege eines Angehörigen zu leisten.
Ausbildungstermine: 24.4., 8.5. und 15.5.2017 von jeweils 8.30 bis 13:00 Uhr
Veranstaltungsort: Bistumshaus St. Otto, Heinrichsdamm 32, 96047 Bamberg
Kosten: 125.- Euro (ermäßigt für Mitglieder des Fördervereins: 110 Euro)
Nähere Informationen und den Flyer finden Sie hier.

01.04.2017 - Zukunftswerkstatt Gesundheit

Die Gesundheitsregionplus Bamberg läd am 01. April 2017 zur Zukunftswerkstatt:
Ort:
Pfarrzentrum St. Heinrich, Eckbertstraße 30, 96052 Bamberg
Zeit:
Samstag, 1. April 2017, 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr
Nähere Informationen finden Sie im Flyer zur Veranstaltung [pdf-Datei].

09.03.2017 - Veröffentlichung der 2. Auflage des „Wegweisers Demenz“

Nach nur zwei Jahren waren 5.000 Exemplare des Wegweisers Demenz vergriffen. Die Demenzinitiative für Stadt und Landkreis Bamberg hat nun die 2. vollständig aktualisierte Auflage vorgelegt, diesmal in einer Auflagenstärke von 7.000 Exemplaren.
Weiterlesen ...

Alkoholkonsum in Bayern – Update 2016

Wussten Sie, dass Schätzungen zu Folge jeden Tag ca. 30 Menschen in Bayern aufgrund von riskantem Alkoholkonsum oder kombiniertem Konsum von Tabak und Alkohol frühzeitig versterben? Viele solcher Zahlen finden Sie anschaulich aufbereitet im neuen Gesundheitsreport Bayern.
Gesundheitsreport 2/2016 – PDF (396 KB) [externer Link]

Kampagne zum Thema Depression

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml kürzlich zum Start ihrer Kampagne: "Es ist wichtig, psychische Erkrankungen aus der Tabuzone zu holen. Unter dem Titel "Bitte stör mich! – Aktiv gegen Depression" wird die neue Kampagne deshalb für mehr Aufmerksamkeit werben. Dazu gehören unter anderem Radio-Spots und ein Kurzfilm, der in den sozialen Medien, an bayerischen Bahnhöfen und in Wartezimmern zu sehen ist."
Weiterführende Infomationen [externer Link] ...


Die Gesundsheitsregionplus Bamberg

Ein zentrales Ziel der bayerischen Gesundheitspolitik ist, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Die Akteure vor Ort können die Lage am besten beurteilen und passgenaue Maßnahmen entwickeln, daher wurden die Gesundheitsregionenplus entwickelt. Die Schwerpunkte liegen bei der Gesundheitsversorgung, -förderung und Prävention. 

Foto (Quelle: Rudolf Mader)

Die „Gesundheitsregionenplus“ bündeln bereits bestehende Ressourcen und setzen sich vorrangig mit den Themen Gesundheitsförderung und Prävention sowie Gesundheitsversorgung auseinander. Ziel ist es dabei, nicht „praxisfern“ über statistische Zahlen zu diskutieren, sondern ganz konkret praktische Lösungen u. a. zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in der Region zu erarbeiten.

Staatsministerin Melanie Huml betonte: „Ich will eine bestmögliche medizinische Versorgung in ganz Bayern – ohne lange Anfahrtswege! Am besten ist es, wenn die Menschen erst gar nicht krank werden. Daher sind Gesundheitsförderung und Prävention ebenso wichtig.“ Dazu seien passgenaue Lösungen notwendig, die Rücksicht auf die regionalen Besonderheiten nehmen.

Huml fügte hinzu: „Deshalb wollen wir alle Beteiligten am Gesundheitswesen vor Ort stärker vernetzen und ihre Zusammenarbeit noch besser fördern. Mit den Projekten ,Gesunder Landkreis', ,Gesundheitsregionen' und ,Regionale Gesundheitskonferenzen' unterstützt der Freistaat bereits seit mehreren Jahren das Engagement einzelner Regionen für Prävention und Gesundheitsversorgung. Die Region Bamberg nimmt als einzige in ganz Bayern aktiv an allen drei Netzwerken teil. Sie ist damit geradezu prädestiniert, eine ,Gesundheitsregionplus' zu werden."

Die Aufgabenbereiche der "Gesundheitsregionplus Bamberg" werden zwei wesentliche Schwerpunkte umfassen:

  • Zum einen werden ein lokaler Versorgungsbedarf, eine Fehlversorgung oder Qualitätsdefizite in der Gesundheitsversorgung identifiziert. Anhand dessen werden gezielte, auf die regionalen Voraussetzungen zugeschnittene Maßnahmen entwickelt. Zudem werden durch Vernetzung der Gesundheitsdienstleister Synergieeffekte erschlossen, die Kooperation im Gesundheitsbereich intensiviert und die vorhandenen Angebote im Gesundheitswesen besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abstimmt.
  • Zum anderen wird ein besonderer Fokus auf den Bereich Prävention gelegt. Hier geht es neben der allgemeinen gesundheitlichen Aufklärung der Bevölkerung auch um Informationskampagnen zu aktuellen Themen. Zudem liegt ein Tätigkeitsschwerpunkt der „Gesundheitsregionplus“ in der Weiterführung von bereits etablierten und in der Organisation von neuen Präventionsprogrammen. Nicht zuletzt wird ein strukturiertes Angebot entwickelt, über das ehrenamtlich geführte Präventions-Projekte durch unbürokratische Hilfe bei Einzelmaßnahmen oder bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden können.

Neben diesen zwei Hauptarbeitsfeldern wird die „Gesundheitsregionplus“ noch einen dritten Bereich mit in die künftigen Aufgaben aufnehmen: Die regionale Gesundheitswirtschaft. Hier geht es aber nicht um klassische Wirtschaftsförderung, sondern vielmehr darum, eine Plattform für den Austausch zwischen Experten und regional ansässigen Firmen zu schaffen und das Interesse am Engagement für lokale Gesundheits-Projekte zu wecken.

Zuletzt fungiert die „Gesundheitsregionplus“ künftig als Kommunikationskanal zwischen dem Freistaat Bayern und den Städten, Märkten und Gemeinden in der Region Bamberg. So wirkt sie zum Beispiel als „Frühwarnsystem“ bei sich entwickelnder Über-, Unter- oder Fehlversorgung.